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Die Folgen

Zu Beginn der Deportation in den Osten: Fränkische Juden bei einem Zwischenaufenthalt am Bahnhof Langwasser, November 1941

Zu Beginn der Deportation in den Osten: Fränkische Juden bei einem Zwischenaufenthalt am Bahnhof Langwasser, November 1941 (Archiv Gortner).

Durch die „Rassegesetze“ wurden die jüdischen Deutschen in ihrer Berufsausübung stark eingeschränkt und aus dem öffentlichen Leben verbannt. Es war ihnen verboten, Straßenbahn zu fahren, öffentliche Schulen, Bäder oder kulturelle Veranstaltungen zu besuchen. Verheerend wirkte sich das „Blutschutzgesetz“ mit dem Heiratsverbot aus, das auch die Auflösung bestehender Ehen zur Folge hatte.

Die „Nürnberger Gesetze“ stellten die entscheidende Etappe auf dem Weg der Verdrängung der Juden aus Gesellschaft und Wirtschaft, der Beraubung ihres Eigentums und schließlich der Deportation und Ermordung der deutschen, später der europäischen Juden dar.

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