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Extra-Station 3:
Nürnberger Gesetze

Hitler während der Reichstagssitzung zum Beschluss der Nürnberger Gesetze im Kulturvereinshaus

Hitler während der Reichstagssitzung zum Beschluss der Nürnberger Gesetze im Kulturvereinshaus (Stadtarchiv Nürnberg).

Im großen Saal des Kulturvereins erließ am 15. September 1935 der gleichgeschaltete Reichstag die so genannten „Nürnberger Gesetze“. Formuliert wurden im Eilverfahren ein „Reichsbürgergesetz“ und ein „Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“. Durch das „Reichsbürgergesetz“ erklärte man Juden zu minderen Staatsbürgern, das „Blutschutzgesetz“ verbot die Eheschließung zwischen jüdischen und nicht-jüdischen Deutschen und führte den Straftatbestand der „Rassenschande“ ein. Die Bestimmungen galten ab 1936 auch für Sinti, Roma und farbige Menschen. Damit wurde die rassistische Ausgrenzung und Verfolgung von Bevölkerungsteilen zum Staatsgesetz.

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